Singen - 160 Schüler haben sich am Friedrich-Wöhler-Gymnasium in Singen angemeldet. 71 Anmeldungen gab es für Englisch bilingual, darunter vier Anmeldungen aus Engen. Die Mehrzahl der Schüler kommt aus Singen, Rielasingen-Worblingen, Gottmadingen und Hilzingen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Anmeldungen gleich geblieben und es werden fünf fünfte Klassen gebildet. Wenn es das Engener Gymnasium nicht gegeben hätte, wären es 190 Anmeldungen geworden, sagte Dieter Forster, Leiter des Friedrich-Wöhler-Gymnasium. "Mit der Fünfzügigkeit können wir gut leben", sagte Forster, eng wurde es nur als das Friwö sechs oder sieben Eingangsklassen aufnehmen musste.
Das Hegau-Gymnasium verzeichnete gestern 107 Anmeldungen, das sind 44 Anmeldungen weniger als im vergangenen Schuljahr. Lediglich 14 Schüler haben am Hegau-Gymnasium Französisch bilingual gewählt. Aus dem nördlichen Hegau gab es keine Anmeldungen. Mit den 107 Anmeldungen sind die vier Züge am Hegau gesichert. "Unser Ziel, die Übergangsquote für das Gymnasium zu steigern, haben wir allerdings nicht erreicht", sagte Andreas Uhlig, Leiter des Hegau-Gymnasium. Uhlig vermutet, dass mehr Eltern ihre Kinder auf Realschulen angemeldet haben. Für das Hegau-Gymnasium spreche jetzt aber nichts mehr gegen einen Ausbau und die Stadt stehe hinter diesem Projekt. Oberbürgermeister Oliver Ehret und Landtagsabgeordnete Veronika Netzhammer waren gestern erfreut und erleichtert über die Zahlen.
Der designierte Singener
Bürgermeister Bernd Häusler meinte gestern, das Ergebnis sei
verdammt
knapp ausgefallen. "Beinah hätte Engen unser Todesurteil
bedeutet",
sagte Häusler. Nach dem ersten Tag der Anmeldung habe man im
Hegau-Gymnasium noch gebangt. Jetzt ist er überzeugt, dass der
Anbau
mit drei Klassenzimmern und drei Bioräumen kommt. Wahrscheinlich
müsse
man innerhalb der Gymnasien noch Schüler umverteilen, dann
käme man auf
Klassengrößen mit rund 28 Schülern. "Das ist optimal",
sagte Häusler.
Wenn jetzt Engener Schüler wieder an Singener Gymnasien verwiesen
werden, weil Engen nur mit zwei Eingangsklassen startet, habe man noch
Kapazität, diese Schüler aufzunehmen.
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