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Karoline Tippelt-Wohl liegen die Fremdsprachen: sie wurde 1. Landessiegerin beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. |
"Mein Französisch-Lehrer Axel König hatte mich im Oktober kurz vor Anmeldeschluss auf den Bundeswettbewerb Fremdsprachen aufmerksam gemacht", erzählt Karoline Tippelt-Wohl. Sie hatte sich schon in der fünften Klasse für den bilingualen Zug in Französisch entschieden und trat bei diesem Wettbewerb mit Französisch als erster und Englisch als zweiter Fremdsprache an. Am 20. Januar ging es dann in einer vierstündigen Klausur zur Sache. Diese Klausur fand zusammen mit sieben weiteren Teilnehmern in der Geschwister-Scholl-Schule in Konstanz statt.
Um für die Klausur in Konstanz bestens gerüstet zu sein, hatte sich die Schülerin intensiv auf die Themen "Provence" und "Schottland" in den Bereichen Landeskunde vorbereitet. Da sei schon einiges Detailwissen verlangt worden, doch das kreative Schreiben sowie das Hör- und Textverständnis sei ähnlich anspruchsvoll wie eine Klassenarbeit gewesen. Zur schriftlichen Klausur musste sie auch eine Kassette mitbringen, auf der sie - gemäß den Aufgaben des Wettbewerbs - jeweils einen Text in beiden Sprachen gesprochen und dazu eine freie Stellungnahme abgegeben hatte.
Groß war die Freude bei Karoline Tippelt-Wohl, als sie am 4. Mai von ihrem Erfolg erfuhr. Unter 32 Schülern, die mit Französisch als erste Fremdsprache teilgenommen hatten, war sie die einzige, die eine Punktzahl von über 90 Punkten und damit einen 1. Landespreis erreichte. Insgesamt hatten nur drei Schüler überhaupt einen 1. Landespreis bekommen. Zum Sprachenwettbewerb nach Soest vom 14. bis 17. September 2005 will sie auf jeden Fall fahren. "Obwohl ich eigentlich zum Schuljahrsbeginn für drei Monate nach Frankreich zum Austausch wollte. Aber das werde ich etwas verschieben", so Karoline Tippelt-Wohl. Nach dem "Abi-Bac", das sie mit dem Profil Französisch-Bilingual erwirbt und in drei Jahren in der Tasche hat, will sie möglicherweise in Frankreich studieren. "Damit ich meine Lieblingssprache weiter in der Praxis anwenden kann." Susanne Gehrmann-Röhm
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