Rauchen wird uncool


in einem "Jugendliche rauchen immer weniger"  betitelten Artikel der Frankfurter Rundschau vom 22.12.2004  erfährt man, dass es im Rauchverhalten der Jugendlichen eine erfreuliche Trendwende gibt. Marion Caspers-Merk (SPD), die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, zeigt sich zufrieden, dass erstmals seit Jahren  die Zahl jugendlicher Raucher zurückgegangen sei. Bei den 12- bis 17jährigen sei der Anteil der Raucher immerhin von 28 Prozent auf 23 Prozent gesunken. Bei den 18- bis 25jährigen sei aber die Raucherquote nur um ein Prozent zurückgegeangen und liegt nun bei 44 Prozent. Besonders interessant ist wohl noch der Hinweis, dass die Raucherquote der letzten Gruppe Mitte der 90er Jahre noch bei 51 Prozent gelegen hat. Außerdem ist der Anteil starker Raucher, d.h. 20 oder mehr Zigaretten, bei den 18- bis 25jährigen von 34 Prozent anfang der 90er auf zwölf Prozent gesunken. Frau Caspers-Merk wird mit den Worten zitiert:  "Rauchen wird bei Jugendlichen zunehmend uncool" und sie forderte "Nichtrauchen soll in Deutschland der Normalfall werden"
Und dann ein Appel, der uns als Eltern von Kindern am Hegaugymnasium besonders betrifft: "Vor allem in den Schulen müßte noch mehr getan werden. Sie begrüßte Initiativen zur "rauchfreien Schule" in Berlin, Hamburg und Bayern. Erst gestern verhängte Hessen für Lehrer und Schüler per Gesetz ein völliges Raucherverbot an allen Schulen. Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen setzen den BZgA-Leitfaden "rauchfreie Schulen" ein."
Wollen wir warten bis es per Gesetz kommt, oder wollen wir der Gesundheit unserer Kinder zuliebe eine rauchfreie Schule bereits jetzt ein. Am Friedrich-Wöhler-Gymansium hat man es geschafft!