Infos zur Podiumsdiskussion:

Frau Dr. Schavan zitiert in Ihrem Artikel
"Gymnasium in Baden - Württemberg mit neuem Profil"
das Ergebnis einer Umfrage vom Institut für
Demoskopie in Allenzbach. Diese Umfrage legte mangelnde
Anteilnahme der Bevölkerung an der Bildungsdiskussion
zu Tage und führte bei der FAZ zu dem Artikel:
"Gleichmut im Umgang mit einem Schicksalsthema"

Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir als Eltern des
Hegaugymnaiums Frau Dr. Schavan am Dienstag durch unsere
Anwesenheit demonstrieren, dass uns in Singen die Qualität
oder gar die Misere der Bildungspolitik nicht egal ist!

Wenn Sie sich vorbereiten wollen:
1) Dr. Schavans Regierungserklärung:
http://www.kultusministerium.baden-wuerttemberg.de/pdf/RegierungserklaerungKM03-03.pdf

2) Pisa aus der Sicht der Landesregierung:
http://www.kultusministerium.baden-wuerttemberg.de/pdf/Pisaextra2003.pdf

3) Faltblatt zum achtjährigen Gymnasium
http://www.kultusministerium.baden-wuerttemberg.de/pdf/flyerg8.pdf

zu 1)
Immerhin widmet Fr. Dr. Schavan in der 28 Seiten starken Regierungserklärung
mehr als eine ganze Seite dem Gymnasium.
,,Die Umstellung auf ein achtjähriges Gymnasium ist auch die Konsequenz aus
der Forderung nach einem verantwortlichem Umgang mit der Lebenszeit junger
Menschen. Das jetzige durchschnittliche Alter von 19,5 Jahren zum Zeitpunkt
des Abiturs ist im europäischen Vergleich eindeutig zu hoch. Mit 18 Jahren
sind Jugendliche heute volljährig, wahlberechtigt und in aller Regel bereit,
Verantwortung zu übernehmen. Wir kürzen nicht einfach um ein Schuljahr. Die
Umstellung ist der Schlusspunkt einer generellen Reform des gymnasialen
Bildungsgangs, der zugleich die pädagogische Verfassung des Gymnasiums
profiliert. Sie zielt darauf ab, die für die allgemeine Studierfähigkeit
fachlich notwendigen Inhalte über Bildungsstandards zu sichern,
Spezialisierung abzubauen und fachliche Grundlagen vor allem in den
Kernkompetenzbereichen zu stärken. Wir knüpfen an bisherige Reformschritte in
der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe an, beispielsweise durch
fächerverbindenden Unterricht, zentrale Klassenarbeiten, schülerzentrierte
Unterrichtsformen, die Flexibilisierung des Unterrichts und
Unterstützungssysteme für Schulentwicklungsprozesse. Der achtjährige
Bildungsgang hat in den vergangenen Jahren in Baden-Württemberg zunehmend
Akzeptanz gewonnen. Das lässt sich zum Beispiel an den Anmeldezahlen
feststellen."


verantwortilich für den Inhalt dieses Beitrages: Bernd Klein
Email

www.bklein.de,